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Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

Ostersonntag, 18. April 2021, 11:00 Uhr Gottesdienst in der St. Antonius-Kirche Bad Grund

(bei gutem Wetter im Antoniusgarten am Eichelberg)

Ostersonntag, 2. Mai 2021, 9:30 Uhr Gottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche in Wildemann

Zur Zeit wegen der Corona-Pandemie Anmeldungen erforderlich (Tel. s. unter Ihrer Kirchengemeinde)

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (Wochenspruch - 1. Petr 1, 3)

Gebet

Gott, wir haben deinen Sohn Jesus Christus nicht mit eigenen Augen gesehen und unsere Hände haben seinen Leib nicht berührt. Dennoch wagen wir, an ihn zu glauben. Wir bitten dich, rüste uns aus mit deiner Kraft und sende uns deinen Geist, der uns in alle Wahrheit leitet. Durch Jesus Christus, deinen Sohn. Amen     (EKD)

Evangelium - Johannes 21,1-14

Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so:

Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.

Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische.

Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte: »Es ist der Herr«, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See. Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen.

Als sie nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.

Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch den Fisch.

Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Angedacht

Jesus war in Jerusalem gekreuzigt worden. Seine Jünger konnten das, was geschehen war, immer noch nicht fassen. Sie machten sich auf zum See Genezareth, um sich durch Alltägliches von dem Unfassbaren abzulenken. Sie waren, bevor Jesus sie zu Jüngern berufen hatte, Berufsfischer gewesen. Nun versuchten sie es am See wieder mit dem Fischen.

In der Nacht fuhren sie hinaus und fingen nichts. Nichts fangen bedeutete Hunger.

Am frühen Morgen stand plötzlich ein Mann am Ufer, der sie aufforderte die Netze rechts vom Boot auszuwerfen. Weil nun sowieso schon alles egal war, folgten sie der Aufforderung des Mannes. Da fingen sie so viele Fische, dass sie die Netze mit den Fischen kaum herausziehen konnten.

Petrus ahnte, dass dieser Mann am Seeufer Jesus sein könnte. Da warf er sich angekleidet in den See und schwamm ans Ufer zu Jesus. Jesus hatte indessen ein Feuer angemacht, auf dem die gefangenen Fische zubereitet werden konnten.

Jesus lädt die Jünger ein mit den Worten: Kommt und haltet das Mahl! Jesus nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch den Fisch.

Spätestens jetzt wussten die anwesenden Jünger, dass der, der mit ihnen gegessen hatte Jesus war. Das war das dritte Mal, dass sich Jesus seinen Jüngern offenbarte.

 

Liebe Gemeinde!

Das kennen wir doch auch: Verzweiflung, Frustration, Gottesferne, Ausweglosigkeit. Und dann stürzen wir uns in den Alltag in der Hoffnung, Ablenkung und Beruhigung zu finden. Manchmal gelingt das ein wenig. Manchmal gelingt das gar nicht.

Mitten im Alltag geschieht dann das Wunder: Probleme lösen sich. Der seelische Hunger nach Sicherheit, Liebe und Frieden wird gestillt. Die Gegenwart Gottes ist wieder greifbar!

Aber das macht nicht etwa der Alltag. Christus selbst kommt in unseren Alltag. Er will uns nahe sein, er will mit uns Mahl halten.

Ja, immer wieder kommt Christus als Kraft der Liebe in unseren Alltag, immer wieder löst er unsere Alltagsprobleme.

Rechnen wir mit der Gegenwart Christi – heute und morgen und in alle Ewigkeit! Amen                                            

Pastor Ralph Schwerdtfeger

 

Durch deine Macht, Gott,
hast du Jesu Kreuz
zum Baum des Lebens verwandelt.
Durch deine Macht, Gott,
verwandelst du unsere Angst in Zuversicht,
unsere Lähmung in neuen Mut.
So wird unser Leben zu einem Gleichnis
für die Auferstehung vom Tod zum Leben.
(Hanna Strack)

        

Eine frohe und gesegnete Osterzeit wünsche Ihnen                                                               

Ihre Pastorin Astrid Schwerdtfeger

 Bilder: Christussymbol Fisch - Ichthys, Bild des Lebens (Wikipedia)

Gottesdienst zum Osterfest aus der Maria-Magdalenen-Kirche Wildemann mit Pastorin Astrid Schwerdtfeger:

Osternachts-Gottesdienst aus der Marktkirche in Clausthal mit Pastor Jonathan Stoll:

Hier finden Sie PDFs zum Runterladen (Klicken Sie auf das Motiv):

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist,
mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonhoeffer

Pfarramt

Zur Zeit Vertretung:
 
 
Pastorin Astrid Schwerdtfeger
Markt 21
37539 Bad Grund
Tel. 05327 / 8388-0
 

Pastor Michael Henheik
Markt 21
37539 Bad Grund
Tel. 05327 / 8388-0
 

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