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Wir freuen uns auf die nächsten Gottesdienste und ein Konzert (Aktuelle Corona-Regel beachten):
 
Heiligabend, 24. Dez., 14:30 Uhr und 18:00 Uhr auf dem Kirchplatz der St. Antonius-Kirche
Heiligabend, 24. Dez., 16:00 Uhr und 21:30 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche in Wildemann
2. Weihnachtstag, 26. Dez., 10:00 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche in Wildemann
2. Weihnachtstag, 26. Dez., 17:00 Uhr in der St. Antonius-Kirche in Bad Grund
 
- Änderungen vorbehalten -
 

Regionalbüro

zuständig für alle
Ev. Kirchengemeinden
der Region Oberharz:
 
37678 Clausthal-Zellerfeld
An der Marktkirche 3
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel. 05323 / 7005
Email:
Geöffnet:
Montag-Freitag
10-12 Uhr,
zusätzlich
Mittwoch + Donnerstag
15-16 Uhr
(außer Feiertags)

Als Gast auf unserer Internetseite begrüßen wir Sie mit einem herzlichen "Grüß Gott!"

Wir möchten mit dieser Seite immer für Sie da sein, rund um die Uhr. Sie sollen hier alle Informationen finden, die Sie über unsere Kirchengemeinde, ihre Einrichtungen, Arbeitskreise und Interessensgruppen wissen möchten.

Sie finden hier auf unseren Seiten in übersichtlichen Menü- und Untermenüpunkten die entsprechenden Artikel und Bilder. In der Spalte links sind die gewünschten Menüpunkte zu wählen, rechts ersehen Sie die Ansprechpartner mit ihren Kontaktdaten.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Grund ist eine für alle Christen offene Gemeinschaft, die durch ihre Kirchenglieder, ob Jung oder Alt, lebt. Gott gibt uns Sicherheit, Zuversicht und Trost aber auch Freude in und um uns. Wir als Glieder der Gemeinde erfüllen das in Gemeinschaft mit- und füreinander - egal welchen Alters. Sei auch Du / seien auch Sie dabei!

Ihr Kirchenvorstand

Coronabedingt fiel die Jubelkonfirmation 2020 aus. Diese wurde am 31. Oktober 2021 nachgeholt.
Die Jubelkonfirmation 2021 für die Jahrgänge 1971 zur Goldenen Konfirmation, des Jahrgangs 1961 zur Diamantenen, des Jahrgangs 1956 zur Eisernen, der Jahrgänge 1951 zur Gnaden- und 1946 zur Kronjuwelenkonfirmation wird am 7./8. Mai 2022 nachgeholt.
Die Jubelkonfirmation 2022 findet am 18./19. Juni 2022 für die nachfolgenden Jahrgänge statt.
Vom Pfarrbüro aus werden demnächst alle ehemaligen Konfirmanden der Jahrgänge angeschrieben, deren Adressen bekannt sind bzw. ausfindig gemacht werden konnten.
Der Kirchenvorstand bittet die ehemaligen KonfirmandInnen um Mithilfe, die jetzigen Adressen der ehemaligen Mitkonfirmanden ausfindig zu machen und dem Pfarrbüro zu melden: Markt 21, 37539 Bad Grund oder telefonisch unter 05327 / 8388-0.

> Forum für Senioren

Leider ist traurige Gewissheit, dass die Corona Pandemie bei älteren Mitbürger zu einer Isolation führt, die das psychische Wohl gefährden kann. Das Internet ist hier eine Lösung. So nutzen mehr als die Hälfte (53%) der Senioren bereits mindestens einmal pro Woche soziale Netzwerke (Korian Foundation European Barometer 2020).

Die Online Community 50Plus „Forum für Senioren“ (https://www.forum-fuer-senioren.de) bietet Senioren einen sicheren sozialen Austausch mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten in einer geschützten Umgebung nach deutschen Rechts- und Sicherheitsstandards und mit neuester Webtechnologie. Sonst isolierte Menschen können in Foren diskutieren, sich in Gruppen organisieren, im Chat unterhalten (neuerdings auch per Video) und dadurch leicht neue Freunde finden. Das Ende der Corona Krise ist nicht absehbar. Der aktuelle Lockdown verdeutlicht das Problem nun noch einmal auf dramatische Weise. Alle Angebote des Forum für Senioren sind zu 100% kostenlos, verschlüsselt, DSGVO konform und moderiert.

Namhafte Medien (Ökotest, ZDF etc.) und der VDK empfehlen das Forum für Senioren.

Predigt von Pastorin Astrid Schwerdtfeger anlässlich der Jubelkonfirmation in Bad Grund für die Jubel-Jahrgänge des Vorjahres von 2020 am 31. Oktober 2021:

 

Gnade sei mit Euch uns Friede von Gott, unserem Vater, und von unserem Herrn Jesus Christus.

 

Liebe Gemeinde,                                                             

Liebe Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden,

wie schön, dass Ihnen Ihre Goldene und Ihre Diamantene Konfirmation so wichtig sind, dass Sie heute in unsere Kirche gekommen sind, um diesen Ehrentag zu begehen.

Unsere Welt hat sich in den vergangenen 50, 60 und 70 Jahren stark verändert.

Unsere Gnadenkonfirmandin und die Eisernen Konfirmanden sind noch mit dem Krieg in Berührung gekommen. Als kleine Kinder haben Sie von Gefallenen, Vermissten und von Verwandten in Kriegsgefangenschaft gehört.

Auch Sie, die Diamantenen Jubilare, sind Nachkriegskinder. Sie sind unter einfachen Verhältnissen groß geworden. Vielleicht lag der Schatten des Krieges auch über Ihren Familien.

Aber als Sie konfirmiert wurden, war das Wirtschaftswunder bereits voll im Gange. Sie durften erleben, wie es immer besser wurde in unserem Land. Mit der Zeit brachten die Feriengäste buntes Leben und Geld nach Bad Grund.

Sie, liebe Goldenen Konfirmanden, sind in diese hoffnungsfrohe Situation hineingeboren worden. 12 Jahre nach ihrer Geburt gab es einen Paradigmenwechsel. Mit den 1968iger Jahren war das Denken freier geworden: Beatels und Rockmusik, lange Haare und Miniröcke, Emanzipation und ein kritischerer Umgang mit Eltern und den Autoritäten haben das Miteinander in unserem Land verändert.

„Wir wollen mehr Demokratie wagen“, hatte Willi Brandt verkündet.

An vielen Stellen war der Aufbruch in die Moderne greifbar. Die Jugend hatte viele Möglichleiten. Und gleichzeitig war das Leben als solches in Ihrer Jugendzeit durch den Kalten Krieg und durch den Rüstungswettkampf gefährdet.

In diese Situation klangen die alten Worte des Konfirmationspsalms hinein:

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.“

Die einen können sich an die Bilder des 23. Psalms anlehnen: Im Harz gab es ja durchaus Schafe und Hirten.

Andere Menschen sagen sich: Ich bin doch nicht wie ein Schaf, das einem Hirten nachläuft. Ich kann selber denken und handeln. Ich gehe meinen eigenen Weg!

Wie auch immer, unser Psalm lädt uns zunächst in der Rückschau auf unser Leben zur Dankbarkeit ein: Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln…

Danke, Gott, dass ich in meinem Leben keinen Mangel leiden musste!

Grüne Auen und frisches Wasser stehen für die Tatsache, dass wir in unserem Leben reichlich zu essen und zu trinken hatten.

Je länger wir hinschauen, desto mehr Dinge werden wir erkennen, für die wir dankbar sein dürfen: Und so danken wir heute auch für die Menschen, die uns begleitet haben und für diejenigen, die wir begleiten durften. Da sind so viele Menschen, denen wir im Laufe unseres Lebens begegnen durften…

Wir danken für Schulbildung und Ausbildung sowie für die medizinische Versorgung, die uns am Leben gehalten hat. Wir danken für unseren beruflichen Werdegang sowie für Freizeitgestaltung und für Urlaube. Wir danken für alle und für alles, was uns geholfen hat, dass wir uns zu der Persönlichkeit entwickeln konnten, die wir jetzt sind. Genauso danken wir für den Beitrag, den wir in Familie, Beruf und Ehrenamt für unsere Mitmenschen leisten konnten oder vielleicht noch leisten können.

Auch dürfen wir für den einen oder anderen Umweg danken, den wir in unserem Leben genommen haben und durch den wir ein Stück weit gewachsen und gereift sind.

Vielleicht können Sie das alles und noch Vieles mehr eintragen in die Worte des alten Psalms, der ja doch bei aller Moderne recht gut zu Ihrer Heimat passt:

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.“

Unser Psalm geht weiter mit den Worten:

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte durchs finstere Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bis bei mir…

Wenn wir mit den Augen des Glaubens auf unser Leben schauen, dann werden wir sagen: Es war alles gut so, wie es geworden ist!

 

Liebe Gemeinde!

Finstere Täler gehören zu jeder Lebensgeschichte dazu. „Warum nur?!“ so fragen wir zuweilen. Aber die geistlich und psychologisch bessere Frage lautet: „Wozu“?! Gerade die schweren Phasen unseres Lebens haben uns herausgefordert, zu der Person zu werden, die wir geworden sind.

In einem baltischen Hausspruch heißt es: „Wechselnde Pfade, Schatten und Licht – alles ist Gnade, fürchte dich nicht."                

Gerade in den finsteren Tälern ist uns Gott besonders nahe, so wie er es bei unserer Taufe versprochen hat: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“

Vielleicht kennen Sie die kleine Geschichte von den Spuren im Sand, die von der Gotteserfahrung gerade in schweren Zeiten spricht:

Unser Psalm endet mit den Worten:

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Gott bereitet vor uns einen Tisch – diesen Satz, liebe Gemeinde, dürfen wir heute auf das Heilige Abendmahl beziehen.

Die Feier des Heiligen Abendmahls hat verschiedene Aspekte.

Da ist zunächst der Aspekt der Gemeinschaft:

In Gemeinschaft stehen wir heute vor dem Altar. In Gemeinschaft standen Sie, liebe Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden, auch vor 50, 60, 65 und 70 Jahren vor dem Altar dieser Kirche. Viele Menschen, die damals zu Ihnen gehört haben, sind heute nicht mehr bei uns. Sie sind uns vorausgegangen in das Himmelreich. Aber wir sind nicht allein – weder in der Zeit noch in der Ewigkeit. Im Bild unseres Psalms gesprochen gehören wir zu der großen Herde des Guten Hirten. Wir sind Gottes Volk. Er hat uns zugesagt:  „Ich bin der Gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Und ich schenke ihnen das ewige Leben!“

Der zweite Aspekt des Hl. Abendmahls ist die Vergebung der Sünden. Niemand bleibt auf seinem Weg durchs Leben ohne Sünde. Deshalb ist ja auch das Gebet, das Jesus uns mit auf den Weg gegeben hat, so wichtig: „Vater unser, vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

Beim heiligen Abendmahl sagt Jesus: „Nehmet hin und trinket alle daraus, das ist der Kelch des neuen Bundes in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“

Liebe Gemeinde! Wenn wir zu Jesus kommen, wird er uns unsere Sünden vergeben! „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ Unsere inneren Feinde sind Sünde, Schuld und alle möglichen und unmöglichen Schatten, die zu unserem Leben gehören.

Wenn wir das Heilige Abendmahl empfangen, nimmt Jesus unsere Sünde hinweg und wir dürfen einen neuen Anfang machen!

Der dritte Aspekt des Heiligen Abendmahls ist unsere innige Vereinigung mit unserem Herrn Jesus Christus:

Die Worte Jesu Leib und Jesu Blut mögen in unseren deutschen Ohren zuweilen befremdlich klingen. Wenn aber ein Jude sagt: „Das ist mein Leib, das ist mein Blut“ dann sagt er damit: „Das bin ich. Ich für euch!“

Jesus legt in der Feier das Heiligen Abendmahls seine Gotteskraft hinein in Brot und Wein. Die einfachste Erklärung für das Abendmahl lautet: „Nimm hin und iss, da ist Gott drin!“

Und damit sind wir beim vierten und letzten Aspekt des Heiligen Abendmahls: In der Alten Kirche wurde das Heilige Abendmahl auch Medizin für die Unsterblichkeit genannt. Jesus sagt: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot iss, wird leben in Ewigkeit.“ Beim Empfang des Heiligen Abendmahls empfangen wir schon jetzt ein Stück von der Ewigkeit Gottes, die kein Ende haben wird.

„Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ So heißt es im letzten Abschnitt des Psalms.

  1. G., Der schlimmste Feind des Menschen ist der Tod. Jesus aber hat den Tod besiegt! Darauf dürfen wir auch das Ende des 23. Psalms beziehen:

„Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar!“

In der Bibel ist das Haus des Herrn ein Bild für das

Himmelreich Gottes. Jesus sagt: „Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Ich gehe voraus, um euch dort eine Stätte zu bereiten. Ihr soll dort sein, wo ich bin!“

Liebe Jubilarinnen und Jubilare, Sie haben bereits die größte Strecke Ihres Lebens auf dieser Erde zurückgelegt. Sie haben das Seniorenalter erreicht. Für viele Menschen ist die Zeit des Ruhestandes eine besonders schöne Zeit…Doch unsere Zeit in dieser Welt ist durchaus begrenzt. Das merken wir Senioren an jeder Stelle. Und daran erinnern wir uns an jedem Geburtstag!

Die frohe Botschaft aber lautet: Unser Weg durch diese Erdenzeit hat ein Ziel! Wir sind unterwegs zu den ewigen Wohnungen Gottes. Unsere Heimat ist im Himmel. Ja, im Hause der Herrn werden wir bleiben immerdar! Insofern lädt uns unser Psalm zur Hoffnung und zur Freude auf die Zukunft ein.

In diesem Sinne dürfen wir uns freuen über den heutigen Tag. Und wir dürfen uns freuen über jeden Tag, den uns der liebe Gott noch auf Erden schenken wird. Gleichzeitig aber dürfen wir uns auf die himmlische Herrlichkeit freuen, denn dort werden wir Gott schauen und alle, die uns vorausgegangen sind. Ja, der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!

 

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.

 

Pastorin Astrid Schwerdtfeger

 

Frühere und aktuelle Berichte finden Sie auch in unseren Seiten des regionalen Gemeindebriefes unter der Rubrik Kirchenbriefe

Pfarramt

Zur Zeit Vertretung:
 
 
Pastorin Astrid Schwerdtfeger
Markt 21
37539 Bad Grund
Tel. 05327 / 8388-0
 

Pastor Michael Henheik
Markt 21
37539 Bad Grund
Tel. 05327 / 8388-0
 

Video-Gottesdienste 2021

 

 

Pfarrbüro Bad Grund

Jessica Schubert
Pfarrsekretärin
Markt 21
37539 Bad Grund
Tel. 05327 / 8388-0
Geöffnet:
Di 09:00-11:00 Uhr
Do 15.00-17:00 Uhr
(Zutritt nur mit Mundschutz)
 

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